Werden und Wachsen
des Kirchspiels Gütersloh
Vom sächsischen Oberhof zur St.-Pankratius-Kirche
mit Ludger Settertobulte
Nach der Unterwerfung der hier lebenden Sachsen durch den Frankenkaiser Karl den Großen kam das Christentum an die Dalke. Schon kurz nach der Gründung des Bistums Osnabrück gehörte der Gütersloher Oberhof - später Meierhof - zum Tafelsilber des Fürstbischofs. Auf dem Grund und Boden des Hofes stand wahrscheinlich die erste Kirche oder Kapelle.
In einem 90-minütigen Rundgang zeichnet Stadtführer Ludger Settertobulte die kirchengeschichtliche Entwicklung in Gütersloh nach: von der Christianisierung über den strengen Pietismus der bibeltreuen Minden-Ravensberger Erweckungsbewegung im 19. Jahrhundert bis zu den aktuellen Plänen der Neustrukturierung - Stichwort Pastoralverbünde.
Startpunkt ist der ehemalige Oberhof gegenüber Meiers Mühle in der Lindenstraße. Von dort geht es zur Keimzelle des Dorfes Gütersloh, der Apostelkirche, und weiter zur Martin-Luther-Kirche im Herzen der heutigen Innenstadt. Letzte Station der Tour ist der mächtige neoromanische Kirchenbau St. Pankratius (s. Foto).
Das Kirchspiel Gütersloh war flächenmäßig seinerzeit genau so groß wie der jetzt geplante katholische Pastoralverbund mit ca. 30.000 Katholiken.
Art der Führung:
Stadtrundgang
Stadtführer:
Ludger Settertobulte

Dauer der Führung:
90 Minuten
Teilnehmerzahl:
max. 25
Preise:
6 Euro,
erm. 4 Euro
Buchung:
Gütersloh Marketing,
Tel. 0 52 41 / 2 11 36 36